Engineering-Lösungen für Energieversorger

Anlagen bedienen und beobachten:
Einfacher mit EnBEST von LAE.

Energieerzeugungsanlagen dienen zur Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung unter Einsatz von Primärenergie. Diese Anlagen verdienen aufgrund energie- und umweltpolitischer Gesichtspunkte spezielle Beachtung.

LAE hat speziell für diese Anwendung das Automatisierungspaket EnBEST entwickelt.


Automatisierungskonzept

Eine Energieerzeugungsanlage sollte auf jeden Fall mit einem eigenen unabhängigen Steuerungs- und Überwachungssystem ausgerüstet werden. Anlagen mit mehreren Strom-, Wärme- und Kälteerzeugern und elektrischen Leistungen größer etwa 1000 kVA erfordern sogar die Bildung von mehreren Steuerungsebenen. Jeder einzelne Wärme- und Kälteerzeuger sowie periphere Funktionseinheiten wie Netzpumpensteuerung, Lüftungsanlage und Druckhaltung haben dabei eine eigene autarke Steuerung. Die Gesamtkoordination einer solchen Anlage übernimmt eine übergeordnete Steuerung mit Visualisierung.

Die Aufgaben einer übergeordneten Steuerung sind:

  • Automatisierung der Anlage nach festgelegter Funktion
  • Zu- und Abschalten der Erzeugungseinheiten, optimiert nach Wärme- und Kältebedarf, Strombedarf, Durchfluss, Vorlauftemperatur, Außentemperatur, Speicherfüllgrad
  • Betriebsstundenabgleich
  • Erfassen, Verarbeiten und Melden aller Betriebs- und Störzustände
  • Steuerung von Armaturen und Antrieben
  • Anforderung von Hilfssystemen, Brennstoffvorwahl, Druckhaltung, Lüftungsanlagen, Netzpumpen, Wasseraufbereitung
  • Störungsumschaltungen
  • Datenschnittstelle zu Netzleitebenen.

Standardsoftware

Am besten lassen sich die genannten Aufgaben mit einer modularen Standardsoftware lösen. Jeder Betriebszustand kann so optimal erfasst und verarbeitet werden. LAE hat hierzu die Standardsoftware EnBEST entwickelt. Diese Standardsoftware setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Aus einer Anwendersoftware für speicherprogrammierbare Steuerungen sowie aus einer Anwendersoftware zur Bedienung und Beobachtung der Anlage auf PC-Basis.

Die Software besteht aus einzelnen, bereits geprüften Funktionseinheiten, die modular – je nach Anlagenkonfiguration – zusammengesetzt werden können. Die Anzahl der Wärme- und Kälteerzeuger sowie die verschiedenen Anlagenfunktionen und Betriebsarten können parametriert werden. Aufgrund der Modularität wächst die Software problemlos bei einer Erweiterung der Anlage mit. EnBEST – seit Jahren erfolgreich eingesetzt und gewachsen – deckt das gesamte Spektrum von der kleinsten bis zur größten Anlage ab. Mit Hilfe der Anlagensimulation lassen sich bestehende Anlagen sofort nachbilden, sodass Systemanalysen problemlos möglich sind. Nach Inbetriebnahme von Anlagen mit der Standardsoftware kann mit Serviceverträgen die weitere Betreuung gesichert werden.

Visualisierung

Bei der Visualisierungs- und Leittechnik müssen neben den klassischen Bedien- und Beobachtungsfunktionen noch weitere Anforderungen erfüllt werden. Hierzu zählen Schnittstellen für den Datenaustausch zu anderen Programmen, zum Beispiel die Auswertung des Energieverbrauches über eine Tabellenkalkulation, die Datenbankankopplung für die Protokollierung und Weiterverarbeitung der Messwerte sowie die Vernetzung zu Mehrplatzlösungen oder zur Ferndiagnose sowie zur Fernwartung.

Offene Kommunikation bildet eine weitere Voraussetzung für flexible Prozessleitsoftware: Aufgrund der verschiedenen Prozesskommunikationstreiber kann EnBEST unabhängig vom Steuerungssystem eingesetzt werden. Die Offenheit des Systems ermöglicht es, ein modulares Bedien- und Beobachtungssystem an alle Aufgaben anzupassen und zu erweitern.

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